BGEA Preußisch Oldendorf
Leistungsumfang:
- Basic Engineering (gem. HOAI LP1/LP2)
- Detail Engineering (gem. HOAI LP3)
- Genehmigungsplanung (gem. HOAI LP4)
- Ausschreibungsplanung (gem. HOAI LP5)
- Vergabe (gem. HOAI LP6/LP7)
- Baubegleitung (gem. HOAI LP8)
Technische Parameter
- Planungszeitraum: 2023 – 2025
- Medium: Biomethan
- Anzahl Schienen: 1, Verdichter 2
- Volumenstrom: 200-500 Nm3/h
- MOPu / DPu: 5 bar / 16 bar
- MOPd / DPd: 16 bar / 16 bar
- Nennweite Sammler: – / –
- Nennweite der Schienen: DN80 / DN50
Biogaseinspeiseanlage Preußisch Oldendorf - Umsetzung nach Gasnetzzugangsverordnung
Notwendigkeit
In der Gemeinde Preußisch Oldendorf stellte ein Biogasanlagenbetreiber ein Einspeisebegehren, um erneuerbares Biogas in das öffentliche Gasnetz einzuspeisen. Die Umsetzung musste den Anforderungen der Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) entsprechen und gleichzeitig eine wirtschaftliche Lösung für die Übergangsphase zwischen L-Gas und H-Gas bieten. Ziel war es, die Einspeisung nachhaltig und regelkonform zu realisieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Herausforderungen
- Regulatorische Anforderungen: Strikte Einhaltung der GasNZV-Vorgaben für Biogaseinspeisung.
- Technische Komplexität: Das Einspeisenetz wird im ersten Jahr als L-Gasnetz betrieben, erfordert daher eine Konditionierung des Biogases mit Luft.
- Zukunftsfähigkeit: Nach der Umstellung auf H-Gas entfällt die Konditionierung, da eine Brennwertsimulation eingeführt wird – dies musste bereits in der Planung berücksichtigt werden.
- Kostenoptimierung: Minimierung der Investitionskosten für die Übergangsphase durch den Einsatz einer gebrauchten Luftkonditionierungsanlage.
- Schwerpunkt Verdichtertechnik: Sicherstellung einer zuverlässigen Verdichtung des Biogases für die Einspeisung ins Netz unter Berücksichtigung aller sicherheitstechnischen und betrieblichen Anforderungen.
Lösung durch nPlan
nPlan übernahm die komplette Planung und Koordination der Biogaseinspeiseanlage unter Berücksichtigung aller regulatorischen und technischen Vorgaben. Ein erfahrenes Projektteam entwickelte ein Konzept, das sowohl die kurzfristige Konditionierung mit Luft als auch die spätere Umstellung auf H-Gas und Brennwertsimulation berücksichtigt. Der Einsatz einer gebrauchten Luftkonditionierungsanlage senkte die Kosten erheblich, ohne die Betriebssicherheit zu gefährden. Besonderes Augenmerk lag auf der Verdichtertechnik, um eine effiziente und störungsfreie Einspeisung sicherzustellen. Durch präzises Schnittstellenmanagement und enge Abstimmung mit allen Beteiligten konnte das Projekt termingerecht und zukunftssicher umgesetzt werden.
Lassen Sie sich kostenlos beraten!
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Finden Sie Ihren passenden Ansprechpartner: